Holzenkamp: "Ein guter Tag für die Verkehrsinfrastruktur in Niedersachsen!"

16.12.2011, 11:41 Uhr

Der Bundesverkehrsminister hat gestern den Vorschlag für einen Investitionsrahmenplan (IRP) von 2011 bis 2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes vorgelegt. Niedersächsische Projekte sind darin umfangreich enthalten.

„Alle wichtigen niedersächsischen Verkehrsvorhaben sind in der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes“, erklärte Franz-Josef Holzenkamp. So seien z.B. die Bahnumgehung Sande und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven, die Strecke Uelzen-Stendal sowie der MegaHub in Lehrte als prioritäre Vorhaben eingestuft. „Allein diese Projekte sind von überragender Bedeutung für die Seehafenhinterlandanbindung“, so der Unionspolitiker. Auch die Küsten- bzw. die Heideautobahn (A20 bzw. A39) befinde sich in der Liste der prioritären Projekte. Außerdem zähle die so genannte Y-Trasse zu den im Rahmenplan als „wichtig“ eingestuften Vorhaben. Dies zeige auch den Einfluss der niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten, die sich sehr stark für die Verkehrsinfrastruktur in Niedersachsen eingesetzt hätten.

„Besonders freue ich mich, dass es gelungen ist, die in der Planfeststellung befindliche 6-streifige Erweiterung der A1 zwischen den Anschlussstellen Bramsche und Lohne/Dinklage auf die Prioritätenliste zu setzen. Auch die planfestgestellte Ortsumgehung Essen wurde als prioritäres Vorhaben eingestuft. Damit steht einer zügigen Umsetzung nichts mehr im Weg“, so Holzenkamp abschließend.