Ein Gewinn für den Nordwesten

Dr. Siemer begründete Gründung der European Medical School

17.07.2011, 09:30 Uhr

Hannover/Oldenburg- "Die Landesregierung verwirklicht mit der European Medical School Oldenburg/Groningen ein innovatives Konzept, dass in die Zeit passt und für den Nordwesten, für Niedersachsen insgesamt, ein großer Gewinn ist. Das wirkt sich auch auf die künftige medizinische Versorgung der Bevölkerung aus". Das erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer am Mittwoch im Landtag als er auf eine Anfrage der Fraktion der Linken die Gründung der Fakultät als Mitglied im Wissenschaftsausschuss begründete.
 

Das Evangelische Krankenhaus, das Klinikum Oldenburg und das Pius-Hospital würden derzeit die vertraglichen Grundlagen einer Zusammenarbeit ausarbeiten - eine Konstellation, die in dieser Form ebenfalls neu sei. Alle drei seien bestens renommierte Krankenhäuser in Oldenburg. Der Studiengang selbst baue sich anders auf, als man das bisher in Niedersachsen und darüber hinaus kenne.  Man könne drei verschiedene Abschlüsse erwerben Bachelor, Master und das Staatsexamen.

Diese innovativen Konzepte realisiere die Universität Oldenburg zusammen mit der international renommierten Rijksuniversität Groningen.  Die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Hochschulen sei dafür eine solide  Basis. Über die unmittelbare medizinische Ausbildung hinaus werde die European Medical School den gesamten Nordwesten und den Gesundheitssektor in Niedersachsen stärken.  Der Bereich Gesundheit sei schon jetzt einer der größten Arbeitsgeber in der Region.  Eine medizinische Fakultät vor Ort werde eine bessere regionale Verteilung neuer Ärzte ermöglichen.
 

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