Holzenkamp: 200 Cloppenburger Schülerinnen und Schüler profitieren von Bundesmitteln für die Berufsorientierung

09.08.2011, 14:42 Uhr | Jenny Kleinemeyer | Berlin

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ermöglicht insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Leharstraße in Cloppenburg im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms (BOP), einen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe.

„Praxiserfahrungen erleichtern jungen Menschen, die Entscheidung für die richtige Berufswahl“, meint der Bundestagsabgeordneter Franz-Josef Holzenkamp.
Das BMBF stellt insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Berufsorientierungsmaßnahme in der Akademie Überlingen 80.000 Euro zu Verfügung. Das Projekt läuft für einen Zeitraum von 18 Monaten. Im Rahmen dieses Projektes werden die Schülerinnen und Schüler der 7.ten Klassen zuerst mithilfe einer Potenzialanalyse ihre Interessen und Stärken herausfiltern, um anschließend im darauffolgenden Schuljahr zwei Wochen lang mindestens drei verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Die Jugendlichen können zum Beispiel in die Berufsbereiche Hotel- und Gaststättengewerbe, Metall/Maschinenbau, Lager/Logistik, Handel und Verkauf sowie Farb- und Raumgestaltung hinein schnuppern.
„Es ist wichtig, diese Einblicke möglichst früh zu bekommen. Denn nur dann kam man selbst erkennen, was man für einen handwerklichen oder kaufmännischen Beruf bereits Schule lernen kann und später auch benötigt", so Holzenkamp.
Das BMBF ermöglicht insgesamt über 200.000 Jugendlichen, einen Einblick in die Arbeitswelt. Seit dem 1. April 2008 unterstützt das Berufsorientierungsprogramm in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten (BOP) in verschiedene Projekte.  Bis 2013 investiert das BMBF mehr als 91 Millionen Euro.