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03.11.2010, 11:08 Uhr
Die geplante Schulreform geht in die richtige Richtung
Der Vorsitzende des CDU-Facharbeitskreises Bildung, Norbert Bockstette aus Lohne, hält die geplante Reform der Schulstruktur in Niedersachsen in Bezug auf ihre Zielrichtung für sachgerecht. Sie trägt u. a. der Tatsache Rechnung, dass die demographische Entwicklung leider für immer weniger Schüler sorgt und weiter sorgen wird und als zusätzliches Problem die Hauptschule in ihrer jetzigen Ausprägung bei den Eltern, weil sie von vielen als Sackgasse empfunden wird, an Akzeptanz verloren hat.
Die Möglichkeit der landesweiten Zusammenarbeit von Haupt- und Realschulen und deren organisatorische Zusammenfassung ist, als Reaktion auf die immer geringer werdenden Schülerzahlen, schon seit vielen Jahren eine Forderung der CDU im Kreis Vechta gewesen. Ohne diese Möglichkeit wären auf Dauer, auch im Kreis Vechta, einige Schulstandorte nicht mehr zu halten gewesen. Der von der Kreis-CDU unterstützte und geforderte und von der Niedersächsischen Landesregierung schlussendlich auch genehmigte Zusammenschluss von Haupt- und Realschule in Bakum, ist ganz sicher als ein Meilensteinhin hin zu der jetzt geplanten Reform, zu sehen. 

Die Tatsache, dass u. a. in einem solchen Zusammenschluss, Schulform übergreifend, Fächer unterrichtet werden und so sehr differenziert gefördert und auf die Fähigkeiten der Schüler eingegangen werden kann, wird dafür sorgen, dass die Durchlässigkeit in der Schulstruktur nicht nur in der Theorie erkennbar wird.

Die Begrifflichkeit Oberschule soll in der Reform Inhaltlich allerdings durchaus auch über einen „einfachen“ Zusammenschluss von Haupt- und Realschulen hinausgehen können. Wenn die Zügigkeit (Anzahl der Klassen) gegeben sein wird kann ein gymnasialer Zweig eingerichtet werden.

Die Reform wird und soll, unseres Erachtens nach, nicht dazu führen, dass bestehende und gut funktionierende Strukturen in unserer Schullandschaft generell aufgelöst werden, sondern, dass man sich entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und Entwicklungen für den Einen oder Anderen Weg entscheiden kann. Die Entscheidung in den einzelnen Kommunen, ob man eine Oberschule bilden will, oder ob man es bei der Selbstständigkeit der Schulformen belassen wird, darf die überörtlichen Belange natürlich nicht ausgrenzen. Die Kreis-CDU wird sich jedenfalls dafür einsetzen, dass mögliche Veränderungen in der Schullandschaft, in Absprache und im Einvernehmen aller direkt und indirekt Betroffenen, stattfinden.
 

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