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04.05.2017, 14:20 Uhr | Klaus Esslinger
Keine Begrenzung von Migrationskindern!
CDU-Kreisvorsitzender  Dr. Siemer stellt Face-News richtig
Landkreis Vechta-  In der Presse und auf Facebook wurde in den letzten Tagen die Bildungsministerin Johanna Wanka mit  einer Begrenzung der Anzahl der Migrantenkinder pro Schulklasse mit 35 Prozent zitiert. „Diese Aussage ist falsch“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Stephan Siemer im Pressedienst seiner Partei. Die Ministerin habe eine solche Quote nicht gefordert. Der Philologenverband habe eine solche mit  35 Prozent in die Diskussion gebracht. Angesichts dieser falschen Darstellungen sah sich  der CDU-Landtagsabgeordnete gefordert,  das Thema im CDU-Kreisvorstand zu  thematisieren und  richtig zu stellen. 

„Kein CDU-Organisation hat  zu  Thema in der genanten Richtung Stellung genommen, auch in Vechta nicht“ .Wenn sich CDU-Mitglieder geäußert hätten, sei das eine reine Privatmeinung gewesen und außerdem falsch.  Das Thema der Bundesbildungsministerin und auch der heimischen CDU-Verbände seien die fehlenden deutschen Sprachkenntnisse gewesen.
Eine Förderung der Integration gehe nur über die  Sprache, so der CDU-Kreisvorsitzende. Es mache keinen Sinn, wenn „Migrantenkinder“ ohne ausreichende Sprachkenntnisse in  Klassen lernen sollten. Das  führe zu Frust bei den Kindern, weil sie dem Unterricht nicht folgen könnten und demzufolge auch zum Leistungsabfall  in der ganzen Klasse. Wichtig sei, die Kinder erst dann zu unterrichten, wenn sie so weit sprachlich gefestigt seien, dass sie dem Unterricht folgen  könnten.  Voraussetzung sei eine deutlich verbesserte Sprachförderkulisse des Landes. Der Landkreis, die Kommunen insgesamt bemühten sich, aber Lernsprachklassen sei Aufgabe des Landes Niedersachsen.

Landkreis Vechta - Als Beispiel nannte Siemer die Liobaschule in Vechta. Von den 160 Schülern seien 80 Prozent mit Migrationshintergrund. Die Schule benötige Lernsprachlassen, habe diese auch bei der Landesschulbehörde beantragt, für 52 zu fördernde Kinder aber nur eine Klasse (16 Schüler) genehmigt bekommen, dafür aber keine Fachlehrer/in, weil es keine gebe. Das sei das Hauptproblem. Er werde das im Landtag auch  zur Sprache bringen.
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